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Heilkundezentrum Zollernalb

Dr. med. Harald Banzhaf & Dr. med. Thomas Nikolaus

PRAXIS FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN

Akademische Lehrpraxis der Universität Tübingen

Megamenu
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Umwelt- und mitochondriale Medizin

Umweltmedizinische Diagnostik

Häufig werden sogenannte unspezifische Beschwerden nicht als Folge von Umwelteinflüssen erkannt. Die Umweltmedizin als relativ junges spezielles Gebiet innerhalb der Medizin kann dazu beitragen, die Ursachen der unklaren Beschwerden aufzudecken. Die Umweltmedizin bedient sich dabei mehrerer Untersuchungs-module, den Ursachen der jeweiligen Beschwerden auf die Spur zu kommen. Zur Klärung umwelt (mit) bedingter Erkrankungen ist in jedem Fall eine ausführliche Anamnese - umweltmedizinische Befragung, zum Teil mit standardisierten Fragebogen - unerlässlich. Zusätzlich werden im Bedarfsfall beim betroffenen Patienten Blut- oder Urinuntersuchungen - toxikologische Unter-suchungen, sog. Biomonitoring - durchgeführt, um eventuelle Belastungen des Körpers direkt oder indirekt nachzuweisen.

Der Umweltmediziner führt manchmal eine Ortsbegehung durch, um mögliche Auslöser der Erkrankung zu identifizieren. Die dabei vorgenommenen Proben werden anschließend in einem speziellen Labor auf Schadstoffe - Schadstoff-Analyse - untersucht. Allgemeinsymptome, wie Schwindel, Kopfschmerzen, Schlaf-störungen, Müdigkeit, Leistungsminderung, Infektanfälligkeit u.v.a. bedürfen selbstverständlich der fachärztlichen Abklärung. Möglicherweise ist aber auch eine chronische Belastung am Arbeitsplatz oder im häuslichen Bereich dafür verantwortlich. Die Bewertung der so vom Patienten und seinem Umfeld gewonnen Daten fließen in eine umfassende umweltmedizinische Bewertung ein. Auf der Grundlage dieser Analyse einschließlich der gewonnenen Laborergebnisse werden dann entsprechende Therapieempfehlungen erstellt. Diesem zeitaufwendigen Aspekt der Ursachenforschung von v.a. chronischen Erkrankungen wird innerhalb unseres Medizinsystems derzeit leider noch viel zu wenig Beachtung geschenkt.

Umweltmedizinische Therapie

Die kausale umweltmedizinische Therapie erstreckt sich in erster Linie auf die Elimination aller, im direkten Patientenkontakt befindlichen, erkennbaren und versteckten Belastungen jeglicher Art, seien sie allergischer, toxischer oder sensibilisierender Art. Begleitet werden diese Maßnahmen (nach Bestimmung der entsprechenden Laborwerte) durch antioxidative und antiinflammatorische Therapien mit Supplementierung von Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien, Enzymen und anderer wichtiger Stoffe.

Eine notwendige Detoxifikation (Entgiftung) kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen, abhängig von der individuellen Suszeptibilität (Empfindlichkeit), der Art der Belastungen und der Progression der Erkrankung, unter Mitbeachtung diätetischer und begleitender psychosomatischer Maßnahmen.

Metallbelastungen

Wir müssen inzwischen davon ausgehen, dass sich nicht mehr die Frage stellt, ob jemand z.B. schwermetallbelastet (mit Quecksilber, Arsen, Blei, Aluminium – dabei handelt es sich korrekt um ein Leichtmetall, ist aber deswegen nicht weniger problematisch) ist, sondern es ist lediglich zu klären, in welcher Höhe.

Metalle wie Arsen, Blei und Quecksilber führen die Liste der schädlichsten Substanzen hinsichtlich der Giftigkeit für den menschlichen Organismus an (Quelle: United States Environmental Protection Agency (EPA): Comprehensive Environmental Response, Compensation and Liability Act (CERCLA)).

Amalgamproblematik

Das Thema Amalgam (bestehend aus ca. 50 % Quecksilber, Kupfer, Silber, Zinn) wird sehr heftig und kontrovers diskutiert. An dieser Stelle verweisen wir auf die zahreiche einschlägige Literatur. Aufgrund der toxikologischen Bedenklichkeit der Inhaltsstoffe von Amalgam führen wir in unserer Praxis Untersuchungen durch, ob eine Amalgambelastung beim Patienten wahrscheinlich oder gesichert vorliegt.

Aufgrund der vielseitigen Symptome und Beschwerden, die durch Amalgam ausgelöst werden können, ist eine indiviudelle umweltmedizinische Anamnese und ggf. Untersuchung mit spezieller Labordiagnostik notwendig. Wir beraten Sie im Einzelfall zu den möglichen Untersuchungs- und Diagosemöglichkeiten und den hierbei voraussichtlich entstehenden Kosten. Eine enge Zusammenarbeit mit dem jeweils behandelnden Zahnarzt halten wir für unabdingbar und setzen wir voraus.

Video Amalgam

Interview mit Dr. med Harald Banzhaf zum Thema Amalgambelastung

Ausleitungstherapien

Sollte sich bei den entsprechenden Untersuchungen ergeben, dass eine Schwermetall- bzw. Amalgambelastung vorliegt, so führen wir in unserer Praxis individuelle Ausleitungs-therapien ggf. in enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden Zahnarzt durch. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Konstitution, des jeweiligen Gesundheitszustandes und nicht zuletzt der Suszeptibilität (Empfindlichkeit) des Patienten ist eine individuelle Begleittherapie in fast allen Fällen erforderlich.

Hierbei ist die Kapazität der körpereigenen Zellentgiftung, der Ausscheidungsorgane und der Immunsystembelastung durch andere toxikologisch relevante Substanzen zu beachten.

Zusätzlich kommt der genetischen bzw. enzymatischen Ausstattung des Individuums eine besondere Bedeutung zu, d.h. ob bestimmte für die Entgiftung wichtige Enzyme gebildet werden (sog. genetische Polymorphismen).

Elektrohypersensibilität (EHS)

Immer mehr Patienten suchen Arztpraxen auf, die nach gründlicher Anamnese und Abklärung eindeutige, teils schwerwiegende Funktionsstörungen durch dauerhafte Einwirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern haben.

Im Mobilfunkbereich zeigt sich aus umweltärztlicher Sicht eine immer dramatischere,sich überstürzende Entwicklung durch weitere neu geplante oder bereits installierte Funkemissionen ( LTE, momentan W-LAN to go, demnächst dann auch im ICE, Smart Meters ausschließlich per Funk, zukünftig 5G-LTE und M2M-Kommunikation mit einer unübersehbaren Flut von neuen Sendern), die der Bevölkerung alternativlos mit einer Non-Stopp-Befeldung an Mobilfunkstrahlung zugemutet werden.

Und dies ungeachtet der wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass Mobilfunkstrahlen neben vielen anderen Gesundheitsgefahren gentoxisch und möglicherweise krebserregend sind (WHO 2011).

Zwei kürzlich publizierte große Studien, die NTP-Studie der US-Regierung¹ und der ATHEM-Report 2 der österreichischen AUVA-Versicherung haben das kanzerogene Potential bestätigt².

Außerdem hat die Europäische Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM-European Academy for Environmental Medicine) 2016 die"EUROPAEM EMF‐Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF‐bedingter Beschwerden und Krankheiten" auf Englisch und Deutsch veröffentlicht.

Die Leitlinie stellt den aktuellen Stand der Forschung zu den Risiken der niederfrequenten und hochfrequenten elektromagnetischen Felder (EMF) und zur Elektrohypersensitivität dar³.

Die Symptome der elektrohypersensiblen Patienten sind äußerst vielfältig und deshalb auch unspezifisch. Am häufigsten zu finden sind

  • zermürbende Dauerkopfschmerzen,
  • Migräne,
  • Schwindel,
  • Sehstörungen,
  • Tinnitus,
  • Schlaflosigkeit,
  • Denk-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen,
  • Nervosität,
  • restless legs,
  • Herzrhythmusstörungen,
  • Hochdruck,
  • Schmerzzustände,
  • Krämpfe und vieles mehr

Die meisten Menschen, die unter obengenannten Symptomen leiden, wissen nicht, dass diese nachweislich wissenschaftlich belegt durch Funkstrahlung ausgelöst, bzw. verschlimmert werden können.

Etwa 6-8 % der Bevölkerung (laut Bundesamt für Strahlenschutz) leidet derzeit unter diesem Mikrowellensyndrom.
In der Regel dauert es jahrelang, bevor diese Patienten den direkten Zusammenhang ihrer Beschwerden zur hochfrequenten Dauerbestrahlung erfahren, oft erst mit der Erkenntnis, dass ihre Symptome in funkarmen Gebieten sich deutlich bessern oder gar vollkommen verschwinden.

1 Wyde ME et al.: Report of Partial Findings from the National Toxicology Program Carcinogenesis Studies of Cell Phone Radiofrequency Radiation in Hsd: Sprague DawleyR SD rats (Whole Body Exposures). 26.06.2016

2 ATHEM-2: Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich, AUVA Report-Nr.70; Hrsg. Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, Osterreich, 2016

3 EUROPAEM EMF Guideline 2016 for the prevention, diagnosis and treatment of EMF-related health problems and illnesses. Von: Belyaev I, Dean A, Horst Eger H, Hubmann G, Jandrisovits R, Kern M, Kundi M, Moshammer H, Lercher P, Muller K, Oberfeld G, Ohnsorge P, Pelzmann P, Scheingraber K, Thill R. Erschienen in: Rev Environ Health, 2016 Sep 1;31(3):363-97 DOI 10.1515/reveh-2016-0011

Mitochondriale Medizin

Die Mitochondrien werden als sog. Kraftwerke unserer Zellen bezeichnet. Die medizinische Forschung erkennt immer mehr den Zusammenhang zwischen chronischen Erkrankungen, sog. Multisystemerkrankungen und einer sog. mitochondrialen Dysfunktion. Die Mitochondrien sind für die Energieversorung unserer Zellen zuständig und an vielen anderen Stoffwechselprozessen wie Entgiftung, Apoptose etc. beteiligt. Die Diagnostik und die Therapie der mitochondrialen Dsyfunktion ist ein bisher weit unterschätztes und vernachlässigtes Gebiet innerhalb der etablierten Medizin.

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